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Wloclawski Haaf

Es ist der größte See in der Woiwodschaft Kujawien-Pommern, entstanden in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts in der Płock-Senke durch eine Stauung der Weichsel vor Włocławek.
Seine Fläche beträgt 75 qm, Volumen – 408 Mio. Kubikmeter, Breite – bis 2500 m, und Länge ca. 58 km. (21,7 km auf dem Gebiet der Woiwodschaft.) Es handelt sich um ein Durchflussbecken mit einer kleinen Strömung. 

Der Damm bei Włocławek wurde vor allem zu Zwecken der Energieproduktion und Warentransport auf der Weichsel erbaut, doch man hat auch das berücksichtigt, was uns hier am meisten interessiert: Tourismus und Erholung. Es ist natürlich das wahre Paradies für die Segler. 


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Die hiesigen Freunde dieses Sportes behaupten, die besten Winde kommen hierher aus dem Westen, entlang dieses ausgedehnten, aber vor allem langen Gewässers. So nimmt er an Geschwindigkeit und Kraft zu. Dieser Wind herrscht auch über dem Haff vor. Hoch geschätzt, wenn auch selten da, ist der östliche Wind. Im Großen und Ganzen ist die Windstärke hier für gewöhnlich um 2 Grad Beaufort höher, als auf anderen Gewässern Polens. Dies ergibt sich aus den eigenartig gestalteten Ufern: im Norden sind sie sehr hoch, steil und waldlos, im Süden – niedrig und bewaldet. Die Wellen reichen manchmal bis zu 2 m hoch. 

Auf dem Gewässer werden zahlreiche Regatta ausgetragen, so für einzelne Segler, als auch für große Mannschaften. 

Auf dem rechten Ufer befindet sich Dobrzyń an der Weichsel, ein kleines Städtchen und historische Hauptstadt der hiesigen Ländereien. Die neueste Geschichte wurde vor allem durch den Tod von Jerzy Popiełuszko von Hand der Beamten der Sicherheitsdienste des sozialistischen Polens geprägt. Seine Leiche wurde in die Weichsel etwas hinter dem Stauwerk in Włocławek hineingeworfen. 

Auf der ganzen Länge zwischen Włocławek und Płock wachsen auf dem linken Ufer Kieferwälder; hier grenzt das Gewässer an den Gostynińsko-Włocławski Landschaftsschutzpark.


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Sehenswürdigkeiten


• Dobrzyń nad Wisłą (661,5 km) liegt auf dem hohen rechten Ufer, etwa 80 m über dem Spiegel des Włocławski Haffs. Diese uralte Stadt hat ihren Namen der ganzen Umgebung bis zur Drwęca im Nordwesten und Skrwa im Osten verliehen. Zum ersten Mal wurde Dobrzyń (Drobin) im Jahre 1065 erwähnt. Im Jahre 1228 wurde in der Stadt, auf dem Schlossberg, von Konrad I. von Masowien der Orden der sog. Dobriner Brüder angesiedelt, die sich später den Kreuzrittern angeschlossen haben. Eine Allianz der Kreuzritter und Böhmen eroberte das Dobriner Land und dessen Hauptburg im Jahre 1329. Erhalten geblieben sind hier Überreste der Pfarrkirche des Heiligen Kreuzes, dann St. Stephanus, aus dem 14. Jahrhundert. Das prächtigste Denkmal von Dobrzyń ist die ehemalige Klosteranlage der Franziskaner mit der Kirche der Himmelsfahrt aus der Wende des 13. und 14. Jahrhunderts. Durch die Jahrhunderte hindurch hat das Gebäude seinen ursprünglichen gotischen Charakter verloren. In der Stadt gibt es auch das Museum von Dobrzyń. Am Haff befindet sich ein Segelboothafen. 

• Dobiegniewo (662,0 km) auf dem linken Ufer ist vor allem eine gemütliche Anlegestelle mit einem Hafen für Segelboote. 

• In Bachorzew (665,5 km), gelegen in derselben Hügelkette, wie Dobrzyń, befindet sich ein verwahrloster, teilweise bewohnter Gutshaus auf Holz. In den vergangenen Jahrhunderten gehörte es Teodozja Zboińska mit Ogończyk im Wappen, sowie ein bestimmter Herr Zakrzewski. Es ist schier unmöglich ans Wasser selbst zu kommen wegen der steilen und hohen Ufer. 

• Die Bucht Wistka Szlachecka (667,0 km) am linken Ufer ist sicheres Wasser, in das man vor hoher Welle Zuflucht finden kann. 

• Zarzeczewo (672,0 km) ist eine große Marine in tiefer, von hohen Hügeln umgebene Bucht am rechten Ufer des Włocławski Haffs. Sie gehört dem Jachtclub Anwil Włocławek. 

• Stauwerk von Włocławek (675,0 km) ist eine 1970 abgeschlossene Erd- und Betonkonstruktion von mehr als 1000 m Länge, die das Wasser auf 12,8 staut. Sie ist mit einem aus zehn Bögen bestehende Stauwehr ausgestattet. Die Wasserenergie wird in 6 Turboanlagen mit Gesamtleistung von 162 MW gespeist. Schiffe und Segelboote nutzen eine Kammerschleuse mit Vorschleusen auf den beiden Seiten. Die Stauanlage dient auch als Verbindungsstraße von Włocławek zu den Woidwoschaftsstraßen Nr. 557 und 562. Darunter befindet sich ein Kreuz zum Gedenken des Märtyrertodes von Priester Jerzy Popiełuszko, geistlicher Betreuer der „Solidarność“. Seine Leiche wurde hier von der Weichsel am 30. Oktober 1984 herausgezogen



Segelclubs, Anlegestellen:


Dobrzyński Klub Żeglarski (Segelklub) - Dobrzyń n. Wisłą
, ul. Zjazd 5, tel. tel/ fax 0048 54 253-10- 34. 

Yacht Club Anwil – Marina Zarzeczewo, tel. 0048 54/ 255-02-55. Montags bis Freitags kostet eine Stunde mit Paddel-, Ruder- oder Tretboot 5 PLN. Am Wochenende sind die Preise um 100 % höher. Der Verleih von Segelbooten kostet bis 12 Uhr zwischen 30 und 100 PLN (je nach Klasse).

Przystań Wodna (Anlegestelle) Dobiegniewo verfügt über eine vollständige Segel- und Erholungsinfrastruktur (mit Restaurant, Gästezimmern und Zaltplatz), www.dobiegniewo.pl Tel. 0048 603-117-932.

Stopień Wodny (Stauwerk) Włocławek, Tel. zum Diensthabenden an der Schleuse: 0048 54 233 93 95.

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Brda Brahe Bydgoszcz Bromberg ein Fluss im nordwestlichen Polen

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