WasserSport
KUJAWIEN UND POMMERN AUF DEM WASSER
Es gibt Flüsse in Kujawien und in Pommern, für die ein Vollblutpaddler seine Seele dem Teufel verpfänden würde. Dies könnte er auf der Brda in Piekełko (zu deutsch: „Kleinhölle“) tun oder – um die Balance nicht zu verlieren – auf der Wda, in Paradyż („Paradies“), wo den Wasserfreunden gar paradiesische Eindrücke zuteilwerden. Es gibt viele Möglichkeiten – hier, auf der Tucheler Heide, auf großflächigen Seeplatten von Kujawien, östlichem Großpolen, dem Culmer Land und bei Dobrin an der Wisla (dt. Weichsel)
Die Brda (dt. Brahe) und die Wda (dt. Schwarzwasser) gehören zu den schönsten Paddelbootstrecken in Polen, ja gar in Europa, sie sind wahre Perlen der Region Kujawien-Pommern, schillernd blau, ins Grün der Tucholer Heide eingefasst. Da gibt es in diesem Königreich an der Grenze von Wasser und ungangbaren Wäldern etwas Magisches, ein ungewöhnliches Mysterium der Natur. Wer einmal hierher geraten ist – der ist verloren, bis über die Ohren verliebt. Wer aber eher Freiräume und Ruhe auf dem Wasser sucht, der soll der Einladung auf Drwęca (Drewenz) folgen. Die Haltestellen auf der Paddelbootroute werden durch Ruinen von Kreuzritterburgen und Wehrmauern befestigter Städte bestimmt.
Auch Segler finden in der Woiwodschaft Kujawien-Pommern ihr Schlaraffenland. Der über den Haffen bei Koronowo (Crone a. d. Brahe) und Włocławek oder dem GoploSee grassierende Wind kann wahre Wunder vollbringen, er füllt die Segel wunderschön aus und verschenkt Freude mit offener Hand.
Auch Liebhaber des Motorwassersports kommen hier auf ihre Kosten. Sie sind auf dem See Żnińskie Małe in Pałuki herzlich willkommen. Eine außergewöhnliche Tiefe haben in Kujawien, in einem ehemaligen Kalkabbau bei Piechcin, die Taucher entdeckt – und so kommen sie aus allen Ecken Polens hierher.
Was braucht man schon mehr? Im Jahre des Wassertourismus 2010 – und auch sonst, wenn Sie hierher von guten Winden begleitet kommen – erleben Sie hier ein außergewöhnliches Abenteuer. Kommen Sie und überzeugen Sie sich selbst!
Brda | Wda | ||
![]() | Brda ist die Königin der Flüsse von Kujawien-Pommern, berühmt durch ihre Schönheit und ihre Munterkeit. Sie wird gütlich von zwei Woiwodschaften geteilt: Pommern (128 km), wo sie ihre Quellen hat, und Kujawien-Pommern (111 km), wo sie, an Bydgoszcz (Bromberg) vorbeigelaufen in die Arme der Weichsel fällt. mehr>> | ![]() | Eine Schwester der Brda. nicht weniger schön, auch als Schwarzwasser bekannt. Diesen Namen haben ihr zu Beginn des 14. Jahrhunderts die Kreuzritter verliehen, und zwar wegen der dunklen Tönung des Wassers, insbesondere hinter dem Städtchen Czarna Woda. Diese Farbe kommt von organischen Partikeln, die von den sumpfigen Ufern ausgespült werden. mehr>> |
Wisla (Weichsel) | Drweca | ||
![]() | Die Königin der polnischen Flüsse ist die hydrographische Achse der Woiwodschaft Kujawien-Pommern und teilt sie deutlich in geografische und kulturelle Regione. Auf dem linken Ufer erstrecken sich Kujawien und der östliche Teil von Großpolen, sowie der südliche Abschnitt Pomerellen. Auf dem rechten Ufer liegen das Dobriner und das Culmer Land und hinter der Osa-Mündung die westliche Zone der Seeplatte Iławskie. mehr>>> | ![]() | Gewunden, wild, manchmal ruhig, dann wieder reißend, schlängelt sich der Fluss zwischen den eng aneinander liegenden Ufern des Urstromtals – so ist Drweca, ein rechter Nebenfluss der Weichsel. Von dem Blickpunkt eines Paddlers kann er als einfach eingestuft werden. mehr>>> |
Koronowski Haaf | Wloclawski Haaf | ||
![]() | 36 km Wasser in einer sich in Meridianrichtung erstreckenden Rinne, mit einer sehr abwechslungsreichen Uferlinie von 102 km Länge. Fast das ganze Gewässer ist von wunderschönen Wäldern umgeben. Ein wahres Paradies für Segler, Paddler, Angler und Urlauber. Im Herbst wimmelt es nur so von Pilzen – man braucht nur das Boot zu verlassen. Das ist das Koronowski Haff, auch als Koronowski See bezeichnet. mehr>>> | ![]() | Es ist der größte See in der Woiwodschaft Kujawien-Pommern, entstanden in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts in der Płock-Senke durch eine Stauung der Weichsel vor Włocławek. Seine Fläche beträgt 75 qm, Volumen – 408 Mio. Kubikmeter, Breite – bis 2500 m, und Länge ca. 58 km. (21,7 km auf dem Gebiet der Woiwodschaft.) mehr>>> |
Notec (Netze) | Gardega | ||
![]() | Der Fluss (388 km lang) nimmt seinen Anfang im See Brdowskie, in der Nähe von Izbica Kujawska. Es ist die Grenze der Woiwodschaften Kujawien-Pommern und Großpolen. In seinem oberen Lauf fließt er durch die Woiwodschaft Großpolen, im mittleren durch Kujawien-Pommern; sie stellt die natürliche Grenze von drei geografischen Regionen dar: Kujawien, Großpolen und Pommern. Im Unterlauf fließt Notec durch die Woiwodschaften Großpolen und Lebus, um letzten Endes in die Warthe zu münden. mehr>>> | ![]() | Einen solchen Fluss finden Sie sonst nirgendwo im nördlichen Polen. Er ist schnell und scheint die kleine Schwester von Dunajec zu sein, bloß ohne Felsen, dafür aber mit Wald. Und doch erinnert die Szene ans Gebirge – und das wegen der tiefen Schlucht, deren Gefälle 45 Grad erreicht. Von hier aus eilt Gardega zum Treffen mit einem anderen temperamentvollen Fluss – Osa. Der erstere wird manchmal auch als Gardeja oder Jardega bezeichnet. mehr>>> |
Wielki Kanal Brdy | Kanal Bydgoski | ||
![]() | Um es plump auszusprechen – da haben es sich die Preußen richtig ausgeklügelt: Oben fließt der Große Brda-Kanal, unten – Czerska Struga. Dieses eigentümliche Phänomen kann man in der Tucholer Heide, in der Siedlung Fojutowo bewundern. Am besten vom Wasser aus. Der Kanal wird als Paddelbootstrecke immer populärer. mehr>>> | ![]() | Künstliche Wasserstraße von 26 km Länge, die die Netze mit der Brda verbindet, und damit die Oder und Warthe mit der Weichsel. Kanal Bydgoski (Der Bromberger Kanal) kann auch als Verbinder dienen, mit dem eine Schifffahrt in Parelallkreisrichtung von der Warthe in der Nähe von Konin über den Kanal Warthe-Gopło und den Górnonotecki Kanal möglich ist. mehr>>> |
Goplo | Brodnickie Seenplatte | ||
![]() | Unser großer Historiker und Humanist, Jan Długosz (1415-1480), hatte den See Goplo die See der Polen (Mare Polonorum) genannt, so groß war das Becken, und so sollte es auch die erste unter den polnischen See sein. Die Fläche dieses postglazialen Gewässers hat sich seit dem Mittelalter um über 60 Prozent verkleinert. Doch auch noch heute kann man sich von ihm beeindrucken lassen: Es handelt sich doch um zwei in Meridianrichtung liegende Rinnen, von denen die längere 25 km zählt. Die Küstenlinie beträgt 87,5 km. Goplo ist das größte natürliche Becken der Seeplatte Großpolen-Kujawien, dass neuntgrößte in Polen (2154 ha). mehr>>> | ![]() | Diese außergewöhnlich malerische, 37-km lange Strecke kann innerhalb von 2-3 Tagen befahren absolviert werden. Der Abschnitt zwischen dem See Skarlińskie und Wielkie Partęczyny ist anstrengend, und zwar wegen der kleinen Tiefe und Breite des Flusses sowie die darin liegenden Holzstämme. Die Gesamtlänge des Baches zwischen den zwei Seen beträgt 12 km. mehr>>> |
Mit Motor auf dem Wasser | Das Land unter Wasser | ||
| Denkt man an Motorwassersport, so kommt nur ein Standort auf der Landkarte Polens in den Sinn: der See Żnińskie Małe in dem malerischen Pałuki. Der Star von Tadeusz Haręza leuchtet in der Allee der Berühmtheiten des Motorwassersports und im Museum des Motorwassersports, denn niemand hat in dieser Disziplin so viel erreicht, wie er. mehr>>> | Es handelt sich keinesfalls um Hochwasser und Kampf gegen die Naturgewalten. Vor Ihnen großes Abenteuer, unter der Wasseroberfläche, mit Tauchgerät, oder ohne, falls Sie freies Tauchen wählen. Und so wissen Sie schon: diese Region kann man auch auf extreme Weise besichtigen, ja sogar unter dem Wasser. mehr>>> | ||

















