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See Goplo

Unser großer Historiker und Humanist, Jan Długosz (1415-1480), hatte den See Gopło die See der Polen (Mare Polonorum) genannt, so groß war das Becken, und so sollte es auch die erste unter den polnischen See sein. Die Fläche dieses postglazialen Gewässers hat sich seit dem Mittelalter um über 60 Prozent verkleinert. Doch auch noch heute kann man sich von ihm beeindrucken lassen: Es handelt sich doch um zwei in Meridianrichtung liegende Rinnen, von denen die längere 25 km zählt. Die Küstenlinie beträgt 87,5 km. Gopło ist das größte natürliche Becken der Seeplatte Großpolen-Kujawien, dass neuntgrößte in Polen (2154 ha). 

Im Jahre 1967 wurde der Nadgoplański Park Tysiąclecia gegründet, beabsichtigt als eine von der Natur geschenktes Denkmal an die Geschichte des polnischen Staates, das gleichzeitig als Schutzgebiet für zahlreiche Brutstätten von Wasser- und Sumpfvögel wäre. Zu den Vorzügen des Parks gehört seine einmalige Landschaft. Er umfasst, neben dem See Gopło und dessen Pufferzone auch drei Seen in der Nähe von Skulsk, die in den vergangenen Jahrhunderten einen Teil von Mare Polonorum darstellten. 

Um Gopło herum wurde ein grün markierter Radweg abgesteckt, beginnend an dem Mäuseturm in Kruszwica, am Sitz der PTTK-Geschäftstelle. Kruszwica ist auch ein starkes Wassersportzentrum. Der Ruderclub „Gopło“ (gegründet 1911) organisiert Wettbewerbe höchsten Ranges in dieser Sportart. Die Regattastrecke auf dem See ist 2000 m lang und lässt sechs Boote auf einmal starten. Die Wassersporttraditionen werden auch von dem Segelclub „Popiel“ gepflegt, der über einen eigenen Camping- und Zeltplatz verfügt. Von der Anlegestelle bei dem Mäuseturm kann man touristische- und Erholungsfahrten auf den See und den Kanal Ślesiński (40 km in einer Einrichtung) unternehmen.



Sehenswürdigkeiten* Kruszwica. Im Jahre 1922 hat Prof. Zygmunt Zakrzewski auf der Halbinsel Rzępowski (früher Insel) ein Erdwerk der Lausitzer Kultur aus der Hallstadtzeit, also aus dem 5. Jh. v. Ch. Zu Beginn des 4. Jahrhunderts v. Ch. wurde es zerstört, höchstwahrscheinlich von den Skythen. Das Erwerk ist auf dem Gebiet von Kruszwica. Kruszwica mag schon im 8. Jahrhundert als Machtzentrum des Stammes von Goplanen dienen. Um 1096 war Gopło Zeuge einer blutigen Schlacht zwischen dem Heer des herrschenden Władysław Herman und seinem rebellierenden Sohn Zbigniew. Die Einwohner von Kruszwica schlugen sich auf der Seite von Zbigniew. Die sieben schwach bewaffneten Scharen Fußsoldaten mitsamt Verstärkung aus Pommern wurden niedergemetzelt, die Burg dem Erdboden gleichgemacht. Auf einem der Seeufer befindet sich ein vergessener Friedhof der geschlagenen Krieger. 

* In Ostrowo kann man eine gotische Kirche aus dem 15. Jahrhundert, einen klassizistischen Palast vom Ende des 18. Jahrhunderts sowie einen Landschaftspark besichtigen. Auf dem lokalen Friedhof befindet sich die Familiengruft der Trzciński – Eigentümer von Ostrowo und vom benachbarten Popowo.
 
* Kościeszki diente im Mittelalter als Sitz der Familie Kościeski. Es befindet sich hier eine Holzkirche der heiligen Anna von 1766. Vor dem Pfarrhaus liegt ein Stein mit einem eingravierten romanischen Kreuz. Im Park ist eine Allee von Flatterulmen erhalten geblieben.

 

 

Paddeltourveranstalter, -verleih:


Nadgoplański Oddział PTTK in Kruszwica
ul. Podzamcze 1, Tel. 52/ 35-15-303, www.pttk.kujawy.com.pl 
 Besichtigung von Stadt und Umgebung, Ausflüge, Fahrten mit dem Schiff „Rusałka“. 

Klub Wioślarski (Ruderclub) „Gopło” Kruszwica, Tel. 52/ 351-52-30 

Klub Żeglarski (Segelboot) „Popiel” Ligi Obrony Kraju w Kruszwicy, ul. Żeglarska 1, Tel. 52/ 35-15-574

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Wda

Wisla (Weichsel)

Drweca

Notec

Gardega

Goplo See

Brda Brahe Bydgoszcz Bromberg ein Fluss im nordwestlichen Polen

Wda Fluss kajak Swiecie

Wisla Weichsel kajak

Drweca Polen kajak

Notec Netze fluss Polen Pommern Kujawien

Gardega Fluss Polen

Goplo See kajak Polen Pommern Kujawien

 

 

 

 

 

 

 

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