Denkmäler
Altstadt in Toruń
Toruń ist in die Architekturgeschichte dank der am rechten Wisła (Weichsel)-Ufer gelegenen Altstadt gegangen, deren Aufbau seit über 700 Jahren unverändert bleibt. Auf dem mittelalterlichen Altmarkt und in den umliegenden Gassen gibt es einige hundert gotische Denkmäler , unter denen der Schiefe Turm wohl die bekannteste Sehenswürdigkeit ist. In Toruń befinden sich also die meisten nach Kraków, authentischen Denkmäler der gotischen Kunst und Architektur in Polen.
In das mittelalterliche Panorama von Toruń hat sich das auf dem Altmarkt stehende Rathaus eingeschrieben, das für eine der gröβten Errungenschaften der gotischen Bürgerarchitektur in Europa gehalten wird. Darüber hinaus, unter den von Ordensbrüdern erbauten Objekten sollten vor allen Dingen monumentale gotische Kirchen hervorgehoben werden: die Kathedrale die Sankt Johannes Kathedrale, die Jakobskirche, die Maria Himmelsfahrt Kirche sowie die Sankt Nikolaus Kirche.
Charakteristisch ist das in Toruń benutzte Baumaterial: Kirchen, Bürgerhäuser und Mauern – fast alle Denkmäler wurden aus Backstein erbaut. Die Stadt war im 2. Weltkrieg unversehrt geblieben, deshalb kann man auch heute das gotische mittelalterliche Toruń bewundern, wie es von seinen ehemaligen Bürgern hinterlassen wurde. Heutzutage wird Toruń vor allem mit dem weltberühmten Astronomen Mikołaj Kopernik (Nicolaus Copernicus) assoziiert und für Kindern ist Toruń durch leckere Lebkuchen bekannt. Der Eintrag des mittelalterlichen Stadtensembles in die UNESCO-Welterbeliste unterstreicht die Bedeutung der architektonischen Besonderheiten.
www.it.torun.pl
Biskupin, auch „Polnische Pompeji genannt”, ist das bekannteste archäologische Reservat in Mitteleuropa. Das ist eine befestigte Siedlung der Lausitzer Kultur von vor 2700 Jahren. Die Reste der Siedlung sind dank Konservierungseigenschaften von Wasser und Torf erhalten gebieben. Auf dem Gebiet von diesem Reservat befinden sich Exponate von der Steinzeit bis zum Mittelalter. Im September findet hier jedes Jahr das neuntägige archäologische Fest statt, während dessen verschiedene Kulturen dargestellt werden. Der einmalige Charakter von Biskupin wurde mit einer Prestigeauszeichnung - Europa Nostra in Kultur und Museumwesen anerkannt.
Das Museum in w Biskupin ist ganzjährlich von 8 bis 18 Uhr für Touristen geöffnet, und im Winter bis zur Dämmerung. Die Besichtigungszeit beträgt ca. 2 Stunden. Eine Eintrittskarte kostet 8 PLN, ermäβigt – 6 PLN. Das ist aber nicht die einzige Attraktion.
Zu einem unvergesslichen Erlebnis wird eine Reise mit dem „Diabeł Wenecki”-Schiff (Venediger Teufel) auf dem Biskupiner See (6 PLN). Sowohl Erwachsene als auch Kinder können sich an Museumunterrichtssunden beteiligen. Der Preis dafür beträgt ebenfalls 6 PLN. Die Bildung auf spielerische Art zeigt die Alltagstätigkeiten der ehemaligen Bewohner von Biskupin wie Töpfekneten, Glasperlenprodukion, Weben.
Eine moderne Besichtigungsart der Siedlung ist ein Multimedialreiseführer in der polnischen, deutschen oder englischen Sprache, an der Kasse für 15 PLN auszuleihen. Das ist ein Palm-Top mit akustischer und visualisierter Präsentation des Objektes, das uns unsere Besichtigung individuell gestalten hilft.
www.biskupin.pl
Chełmno, dank den St. Valentins Reliquien, wurde zur Stadt der Verliebten aufgerufen. Malerisch an der Wisła (Weichsel) auf neun Hügeln der Chełmner (Kulmerlander) Höhe gelegen, wurde bereits in Schriften aus 1065 erwähnt. Ungewöhnlicher Reiz der Stadt, fantastisch erhaltene gotische Baudenkmäler sowie zahlreiche Veranstaltungen ziehen in diese Stadt viele Touristen aus In- und Ausland an.
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Chełmno sind schöne gut erhaltene Originaldenkmäler aus ihren Blütezeiten. Voll erhalten geblieben ist die Schachgliederung der Straßen sowie die 2270 m lange mittelalterliche Wehrmauer, die anstatt der früheren Befestigungen aus Holz und Boden entstanden war. Die Wehrmauer von Chełmno ist eins der prächtigsten Beispiele von der Wehrarchitektur in Europa. Beachtenswert sind die an der Mauer anliegenden zwei Stadttore: das Merseburger und das Grudziądzer Tor sowie 23 Basteien u.a die Pulverbastei, die Dominikaner sowie die Jungfräuliche. Für die Perle der Architektur wird jedoch das gotisch-renaissance Rathaus gehalten, wo zurzeit das Kulmerländer Museum seinen Sitz hat. Die wunderschöne mittelalterliche Altstadt, auf der europäischen Backsteingotikroute gelegen, ist 2005 in die Liste der Geschichtsdenkmäler des Präsidenten der Republik Polen aufgenommen worden.
In Chełmno können wir 6 gotische Kirchen bewundern. Eine von ihnen ist die Maria Himmelsfahrt Pfarrkirche, in der die Reliquien von St. Valentin dem Schutzheiligen aller Verliebten gelegt worden sind. Am 14. Februar kommen unzählige Verliebte sowie Liebesuchende an diesen magischen Ort, um festlich den Valentinstag zu begehen. Die Lokalbäckereien backen zu diesem Fest Brötchen mit Liebstöckel, Geschäfte schmücken festlich ihre Schaufenster, und verliebte Paare lassen sich ein Gedenkfoto auf der Verliebtenbank machen. Am Abend wird am Rathaus aus tausenden roten Lichtern ein riesiges rotes Herz gebildet.
All diese Bemühungen wurden 2008 durch die Polnische Tourismuskammer mit dem Zertifikat „Das beste regionale Produkt“ ausgezeichnet.
www.chelmno.pl
Der erste gemauerte Speicher war1341 entstanden, und 1504 standen an der heutigen Spichrzow-Straβe bereits 14 davon. Ihre Lage hatten sie dem nahe gelegenen Hafen zu verdanken, der sich am Fuße eines Abhanges befunden hatte, und ihre dicken, steilen Mauern mit kleinen Fensterchen gewährleisteten Verteidigung gegen Feinde sowie wurden zu einer guten Sicherung gegen Abhangsabrutschen. Die alte Innenholzkonstruktion mit Balkendecken wurde auch beim Umbau dann beim Wiederaufbau in den nächsten Jahrhunderten aufrechterhalten.
Die meisten Speicher waren 1659 bei der Zurückeroberung von Grudziądz von der schwedischen Besatzung verbrannt worden. 6 waren erhalten geblieben. Der Wiederaufbau dauerte bis zum 18. Jahrhundert. Die älteren Grundstücke wurden in schmalere aufgeteilt, dadurch ist die Zahl der Gebäude auf 30 gestiegen. Im 19. Jahrhundert entstanden in der Stadt und am Wisła-Ufer (Weichsel) weitere Fachwerkspeicher und –magazine. Füf Gebäude verbrannten 1903. Während der Kämpfe1945 wurde die Stadt abermals schwer verwüstet. Grudziądz wurde 1946-1966 wiederaufgebaut. Heute dienen manche weiterhin Lagerzwecken, manche wurden Wohnzwecken angepasst, ein paar wurden ins Museum umgewandelt, in einem dagegen, das mit dem ehemaligen Jesuiten Kollegium Gebäude anhand von einem über die Straβe führenden bedachten Steg verbunden wurde, hat das Stadtamt seinen Sitz.
www.it.gdz.pl
Die Burg des Deutschritterordens aus der Wende des 13.und 14. Jahrhunderts. Anfänglich Sitz des Komturs, und nach dem dreiβigjährigen Krieg des Landrates Ulryk Czerwonka. Nach 1422 wurden von der Vorderseite zwei Rundturme zugebaut, von denen zu unserer Zeit nur eine erhalten geblieben ist. Die Burg wurde 1616-1623 von der Prinzessin Anna Vasa umgebaut – damals wurden u.a. die Attiken im Spätrenaissancestil dazugegeben. Nach der Zerstörung 1945 wurde beschlossen, hier ein Hotel zu errichten, sowie das Schloss in ein Museum umzuwandeln. Diese Absicht wurde 1960–67 verwirklicht.
Der Burgplan war typisch für die Ordensburgen. Ihre Keller dienten Lagerzwecken. Im Ostteil des Südflügels befand sich die St.Kreuz Kapelle mit einem charakteristischen Sterngewölbe. Daran lagen zwei Sühnestuben. Im Mittelteil dieses Flügels war ein Hospital, und im westlichen Teil ein Kapitelsaal lokalisiert. Der südliche Flügel bestand aus Eckstube, Refektorium und Sakristei. Der Nordflügel war für Dormitorium bestimmt. Hier befand sich auch ein Korridor, der zur Latrine führte. Im westlichen Flügel befand sich eine Kammer sowie das Einfahrtstor. Der erste Stock auf der Burg wurde von dem Komtur belegt. Im nächsten Stockwerk wurden Getreide und Gewehr gelagert. Die Keller im Turm in der nordwestlichen Ecke wurden als Verlies genutzt.
Świecie liegt 43 km nordöstlich von Bydgoszcz entfernt. Die Burg ist südlich vom Stadtzentrum, zwischen den Flüssen Wisła und Wda gelegen.
Die Burg in Świecie wurde 1335-50 von dem Deutschritterorden anstelle der früheren Baut errichtet. Die Festung wurde auf einem künstlichen Hügel an der Mündung von der Wda in die Wisła erbaut. Das Gebäude ist ein Quadrat mit einer Seite von 51 m. Sie hat zwei parallele Flügel mir einem Einfahrtstor in der Westkulisse.
Die Burg wurde zusätzlich mit einer Wehrmauer umgeben, die eine Zwischenmauer bildete. Vom Westen lag eine trapezartige Vorbur an, auch mit einer Mauer umgeben. Im Besitz der Deutschritter war die Burg bis 1454. Im dreißigjährigen Krieg überging die Festung von Hand zu Hand und wurde demnächst schwer beschädigt. In den Jahren 1461-1502 war die Burg Besitz des Stadtrates von Toruń, und dann schon in Grenzen von Polen war sie bis 1772 Sitz des Landrates. Im Jahre 1664 wurde verbrannt und von da aus ist allmählich in Verfall geraten.
Die Festung wurde zum Wahrzeichen von der Stadt, und auf ihrem Hof finden zahlreiche Feste und Konzerte statt. Seit 2002 wurde das Objekt Touristen zugänglich gemacht, deren Zahl von Jahr zu Jahr steigt.
In das mittelalterliche Panorama von Toruń hat sich das auf dem Altmarkt stehende Rathaus eingeschrieben, das für eine der gröβten Errungenschaften der gotischen Bürgerarchitektur in Europa gehalten wird. Darüber hinaus, unter den von Ordensbrüdern erbauten Objekten sollten vor allen Dingen monumentale gotische Kirchen hervorgehoben werden: die Kathedrale die Sankt Johannes Kathedrale, die Jakobskirche, die Maria Himmelsfahrt Kirche sowie die Sankt Nikolaus Kirche.
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Charakteristisch ist das in Toruń benutzte Baumaterial: Kirchen, Bürgerhäuser und Mauern – fast alle Denkmäler wurden aus Backstein erbaut. Die Stadt war im 2. Weltkrieg unversehrt geblieben, deshalb kann man auch heute das gotische mittelalterliche Toruń bewundern, wie es von seinen ehemaligen Bürgern hinterlassen wurde. Heutzutage wird Toruń vor allem mit dem weltberühmten Astronomen Mikołaj Kopernik (Nicolaus Copernicus) assoziiert und für Kindern ist Toruń durch leckere Lebkuchen bekannt. Der Eintrag des mittelalterlichen Stadtensembles in die UNESCO-Welterbeliste unterstreicht die Bedeutung der architektonischen Besonderheiten.
www.it.torun.pl
Biskupin
Biskupin, auch „Polnische Pompeji genannt”, ist das bekannteste archäologische Reservat in Mitteleuropa. Das ist eine befestigte Siedlung der Lausitzer Kultur von vor 2700 Jahren. Die Reste der Siedlung sind dank Konservierungseigenschaften von Wasser und Torf erhalten gebieben. Auf dem Gebiet von diesem Reservat befinden sich Exponate von der Steinzeit bis zum Mittelalter. Im September findet hier jedes Jahr das neuntägige archäologische Fest statt, während dessen verschiedene Kulturen dargestellt werden. Der einmalige Charakter von Biskupin wurde mit einer Prestigeauszeichnung - Europa Nostra in Kultur und Museumwesen anerkannt.
Das Museum in w Biskupin ist ganzjährlich von 8 bis 18 Uhr für Touristen geöffnet, und im Winter bis zur Dämmerung. Die Besichtigungszeit beträgt ca. 2 Stunden. Eine Eintrittskarte kostet 8 PLN, ermäβigt – 6 PLN. Das ist aber nicht die einzige Attraktion.
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Zu einem unvergesslichen Erlebnis wird eine Reise mit dem „Diabeł Wenecki”-Schiff (Venediger Teufel) auf dem Biskupiner See (6 PLN). Sowohl Erwachsene als auch Kinder können sich an Museumunterrichtssunden beteiligen. Der Preis dafür beträgt ebenfalls 6 PLN. Die Bildung auf spielerische Art zeigt die Alltagstätigkeiten der ehemaligen Bewohner von Biskupin wie Töpfekneten, Glasperlenprodukion, Weben.
Eine moderne Besichtigungsart der Siedlung ist ein Multimedialreiseführer in der polnischen, deutschen oder englischen Sprache, an der Kasse für 15 PLN auszuleihen. Das ist ein Palm-Top mit akustischer und visualisierter Präsentation des Objektes, das uns unsere Besichtigung individuell gestalten hilft.
www.biskupin.pl
Chełmno – Stadt der Verliebten
Chełmno, dank den St. Valentins Reliquien, wurde zur Stadt der Verliebten aufgerufen. Malerisch an der Wisła (Weichsel) auf neun Hügeln der Chełmner (Kulmerlander) Höhe gelegen, wurde bereits in Schriften aus 1065 erwähnt. Ungewöhnlicher Reiz der Stadt, fantastisch erhaltene gotische Baudenkmäler sowie zahlreiche Veranstaltungen ziehen in diese Stadt viele Touristen aus In- und Ausland an.
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Chełmno sind schöne gut erhaltene Originaldenkmäler aus ihren Blütezeiten. Voll erhalten geblieben ist die Schachgliederung der Straßen sowie die 2270 m lange mittelalterliche Wehrmauer, die anstatt der früheren Befestigungen aus Holz und Boden entstanden war. Die Wehrmauer von Chełmno ist eins der prächtigsten Beispiele von der Wehrarchitektur in Europa. Beachtenswert sind die an der Mauer anliegenden zwei Stadttore: das Merseburger und das Grudziądzer Tor sowie 23 Basteien u.a die Pulverbastei, die Dominikaner sowie die Jungfräuliche. Für die Perle der Architektur wird jedoch das gotisch-renaissance Rathaus gehalten, wo zurzeit das Kulmerländer Museum seinen Sitz hat. Die wunderschöne mittelalterliche Altstadt, auf der europäischen Backsteingotikroute gelegen, ist 2005 in die Liste der Geschichtsdenkmäler des Präsidenten der Republik Polen aufgenommen worden.
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In Chełmno können wir 6 gotische Kirchen bewundern. Eine von ihnen ist die Maria Himmelsfahrt Pfarrkirche, in der die Reliquien von St. Valentin dem Schutzheiligen aller Verliebten gelegt worden sind. Am 14. Februar kommen unzählige Verliebte sowie Liebesuchende an diesen magischen Ort, um festlich den Valentinstag zu begehen. Die Lokalbäckereien backen zu diesem Fest Brötchen mit Liebstöckel, Geschäfte schmücken festlich ihre Schaufenster, und verliebte Paare lassen sich ein Gedenkfoto auf der Verliebtenbank machen. Am Abend wird am Rathaus aus tausenden roten Lichtern ein riesiges rotes Herz gebildet.
All diese Bemühungen wurden 2008 durch die Polnische Tourismuskammer mit dem Zertifikat „Das beste regionale Produkt“ ausgezeichnet.
www.chelmno.pl
Historische Speicher in Grudziądz
Der erste gemauerte Speicher war1341 entstanden, und 1504 standen an der heutigen Spichrzow-Straβe bereits 14 davon. Ihre Lage hatten sie dem nahe gelegenen Hafen zu verdanken, der sich am Fuße eines Abhanges befunden hatte, und ihre dicken, steilen Mauern mit kleinen Fensterchen gewährleisteten Verteidigung gegen Feinde sowie wurden zu einer guten Sicherung gegen Abhangsabrutschen. Die alte Innenholzkonstruktion mit Balkendecken wurde auch beim Umbau dann beim Wiederaufbau in den nächsten Jahrhunderten aufrechterhalten.
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Die meisten Speicher waren 1659 bei der Zurückeroberung von Grudziądz von der schwedischen Besatzung verbrannt worden. 6 waren erhalten geblieben. Der Wiederaufbau dauerte bis zum 18. Jahrhundert. Die älteren Grundstücke wurden in schmalere aufgeteilt, dadurch ist die Zahl der Gebäude auf 30 gestiegen. Im 19. Jahrhundert entstanden in der Stadt und am Wisła-Ufer (Weichsel) weitere Fachwerkspeicher und –magazine. Füf Gebäude verbrannten 1903. Während der Kämpfe1945 wurde die Stadt abermals schwer verwüstet. Grudziądz wurde 1946-1966 wiederaufgebaut. Heute dienen manche weiterhin Lagerzwecken, manche wurden Wohnzwecken angepasst, ein paar wurden ins Museum umgewandelt, in einem dagegen, das mit dem ehemaligen Jesuiten Kollegium Gebäude anhand von einem über die Straβe führenden bedachten Steg verbunden wurde, hat das Stadtamt seinen Sitz.
www.it.gdz.pl
Gotische Burg in Golub-Dobrzyń
Die Burg des Deutschritterordens aus der Wende des 13.und 14. Jahrhunderts. Anfänglich Sitz des Komturs, und nach dem dreiβigjährigen Krieg des Landrates Ulryk Czerwonka. Nach 1422 wurden von der Vorderseite zwei Rundturme zugebaut, von denen zu unserer Zeit nur eine erhalten geblieben ist. Die Burg wurde 1616-1623 von der Prinzessin Anna Vasa umgebaut – damals wurden u.a. die Attiken im Spätrenaissancestil dazugegeben. Nach der Zerstörung 1945 wurde beschlossen, hier ein Hotel zu errichten, sowie das Schloss in ein Museum umzuwandeln. Diese Absicht wurde 1960–67 verwirklicht.
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Der Burgplan war typisch für die Ordensburgen. Ihre Keller dienten Lagerzwecken. Im Ostteil des Südflügels befand sich die St.Kreuz Kapelle mit einem charakteristischen Sterngewölbe. Daran lagen zwei Sühnestuben. Im Mittelteil dieses Flügels war ein Hospital, und im westlichen Teil ein Kapitelsaal lokalisiert. Der südliche Flügel bestand aus Eckstube, Refektorium und Sakristei. Der Nordflügel war für Dormitorium bestimmt. Hier befand sich auch ein Korridor, der zur Latrine führte. Im westlichen Flügel befand sich eine Kammer sowie das Einfahrtstor. Der erste Stock auf der Burg wurde von dem Komtur belegt. Im nächsten Stockwerk wurden Getreide und Gewehr gelagert. Die Keller im Turm in der nordwestlichen Ecke wurden als Verlies genutzt.
Deutschritterburg in w Świecie
Świecie liegt 43 km nordöstlich von Bydgoszcz entfernt. Die Burg ist südlich vom Stadtzentrum, zwischen den Flüssen Wisła und Wda gelegen.
Die Burg in Świecie wurde 1335-50 von dem Deutschritterorden anstelle der früheren Baut errichtet. Die Festung wurde auf einem künstlichen Hügel an der Mündung von der Wda in die Wisła erbaut. Das Gebäude ist ein Quadrat mit einer Seite von 51 m. Sie hat zwei parallele Flügel mir einem Einfahrtstor in der Westkulisse.
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Die Burg wurde zusätzlich mit einer Wehrmauer umgeben, die eine Zwischenmauer bildete. Vom Westen lag eine trapezartige Vorbur an, auch mit einer Mauer umgeben. Im Besitz der Deutschritter war die Burg bis 1454. Im dreißigjährigen Krieg überging die Festung von Hand zu Hand und wurde demnächst schwer beschädigt. In den Jahren 1461-1502 war die Burg Besitz des Stadtrates von Toruń, und dann schon in Grenzen von Polen war sie bis 1772 Sitz des Landrates. Im Jahre 1664 wurde verbrannt und von da aus ist allmählich in Verfall geraten.
Die Festung wurde zum Wahrzeichen von der Stadt, und auf ihrem Hof finden zahlreiche Feste und Konzerte statt. Seit 2002 wurde das Objekt Touristen zugänglich gemacht, deren Zahl von Jahr zu Jahr steigt.







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